Brandenburg rüstet für das Hochwasser
Am Pfingstwochenende werden erste Hochwasserstände erwartet
Die Städte und Gemeinden längs der Oder im Land Brandenburg bereiten sich auf das drohende Hochwasser am Pfingstwochenende vor.
Im Süden Polens hat das Hochwasser bis heute Freitag (21. Mai 2010) bereits neun Menschenleben gefordert. An der Weichsel werden neue Höchststände erwartet. Warschaus Bewohner arbeiten mit tausenden Feuerwehrmännern und Polizisten, um Dämme mit Sandsäcken zu verstärken.
Auch die Stadt Frankfurt an der Oder bereitet sich auf das drohende Hochwasser vor. Feuerwehrleute schließen Durchlässe in der Ufermauer, stellen Spundwände auf und sichern gefährdete Bereich vorsorglich mit Sandsäcken ab. Damit können Hochwasserpegel mit bis zu 6 m (Stufe 3) abgefangen werden. Wasserstände von ca. 2 m sind um diese Zeit eigentlich normal, am Morgen des 21. Mai wurden rund 3,60 m mit leicht steigender Tendenz gemessen.'
Je nach Niederschlagsmengen wird mit einem Alarmzustand von entweder rund zehn Tagen oder drei Wochen gerechnet. Von Mitte nächster Woche an könnte die dritte von vier Alarmstufen ausgerufen werden.
Nach Angaben des Landesumweltamtes wird besonders beobachtet, ob die Hochwasserscheitel der Flüsse Warthe und Oder bei Küstrin (Kostrzyn) in Polen (nördlich von Frankfurt) zusammentreffen.





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