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Sonderbrandmeldetechnik

Schneller Brandmelder

Der Wärmemelder SecuriSens MHD 535 von Securiton soll 50 Prozent schneller reagiern.

Mit einer weiterhin wachsenden Nachfrage  nach Sonderbrandmeldetechnik rechnet die Fa. Securiton aus Achern, ein  Unternehmen der Securitas Gruppe Schweiz.

Besonders stark gefragt sei der Wärmemelder SecuriSens MHD 535 („Multipoint Heat Detector“).
Er gilt als sehr belastbar, arbeitet äußerst schnell und präzise. Von Produkten der Wettbewerber unterscheidet ihn ein High-Speed-Bussystem. Nach Aussage des Unternehmens sei ein solches System einzigartig am Markt. Die Auswertezeit liege um mehr als 50 Prozent unter der vergleichbarer Systeme. 
Im Inneren des Wärme-Messkabels befindet sich eine große Zahl hochempfindlicher Sensoren, die auffällige Temperaturanstiege und höhere Werte von Infrarotstrahlung blitzschnell melden.
Jeder einzelne Sensor kann bezüglich seines Ansprechverhaltens individuell programmiert werden. So passt er sich seiner Umgebung perfekt an und liefert aussagekräftige Daten. Alarme lassen sich so exakt lokalisieren – der frei wählbare Abstand zwischen den Sensoren liegt > zwischen zwei und 20 m. Dieser Sonderbrandmelder ist zum Beispiel im Felderhalde-Tunnel bei Isny/ Bayern im Einsatz. 

2010 hatte Securiton in  Deutschland gut 40,8 Millionen Euro umgesetzt, davon rund 25 Prozent  mit Sonderbrandmeldetechnik. „Für 2011 zeichnet sich ein Anstieg des Umsatzes für Sonderbrandmeldetechnik zwischen fünf und acht Prozent ab. Die Rahmenbedingungen sind momentan gut“, erläutert Markus Strübel, Marketing-Leiter von Securiton.

„In den Chefetagen wird man sich immer stärker bewusst, dass Brände die Existenz von Unternehmen bedrohen. Keine Versicherung ersetzt Kundenverluste oder Imageschäden, zum Beispiel durch Haftungsklagen. Der Schutz von Menschen und Sachwerten, wie etwa Daten, wird in Zukunft sicher noch genauer in den Blick genommen.“ 
Securiton besitzt langjährige Erfahrung in Entwicklung und Applikationen von Sonderbrandmeldetechnik zur Brandfrühesterkennung und ist technologischer Marktführer dieses Segmentes. Zur Sonderbrandmeldetechnik zählen unter anderem Ansaugrauchmelder, die kontinuierlich Luftproben auf verdächtige Partikel prüfen, oder Sensorkabel, die auf langen Strecken kleinste Temperaturanstiege sofort registrieren. Eingesetzt wird Sonderbrandmeldetechnik vor allem dort, wo klassische Punktrauchmelder keinen ausreichenden Schutz bieten, zum Beispiel in Industriebauten, Produktionsanlagen, ATEX-Bereichen (Explosionsschutz), Rechenzentren, Parkhäusern, Straßen- oder Bahntunneln sowie Hochregallagern.

Mangelnde Brandvorsorge
Zuletzt hatte das Urteil eines italienischen Gerichtes die Bedeutung des Brandschutzes unterstrichen. Sechs Manager waren zu Haftstrafen zwischen zehn und mehr als 16 Jahren verurteilt worden. Bei einer Explosion in Turin waren sieben Arbeiter ums Leben gekommen, da die Sicherheitsvorkehrungen in dem Werk unzureichend waren. >

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