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Die Organisation I.S.A.R.

Helfer in Phuket, Pakistan und 2010 in Haiti

Eine Organisation, die erst seit einigen Jahren besteht, trotzdem bereits über zahlreiche Einsatzerfahrungen im Ausland verfügt, ist I.S.A.R. Germany. Die FEUERWEHR stellt die Organisation vor.

Der Auslandseinsatz in einem Erdbebengebiet ist für viele ehrenamtliche Helfer sicherlich das höchste Ziel. Doch nur wenige werden jemals die Gelegenheit dazu haben. Die Helfer von I.S.A.R. Germany reisten bereits kurz nach ihrer Gründung ins thailändische Phuket, um den Tsunami-Opfern beizustehen. Zunächst einmal, der gleichnamige Bayerische Fluss stand nicht Pate bei der Namensgebung der Organisation. Die vier Buchstaben stehen für das, was sich die Retter bei ihrer Gründung zum Ziel gesetzt haben, die Suche und Rettung von Menschenleben auf internationaler Ebene – International Search And Rescue. Doch warum eine weitere Organisation neben dem THW gründen, das mit seiner SEEBA (Schnell Einsatz Einheit Bergung Ausland) bereits mit Erfolg an diversen Auslandseinsätzen teilgenommen hat?
Im Gegensatz zum THW, das ja nun mal eine große Bundesbehörde ist, wollte man die I.S.A.R. eher kleiner und beweglicher halten, um eine schnellere und flexiblere Handlungsweise zu erreichen und bürokratische Hürden auszuschalten oder zu umgehen. Hervor gegangen ist die I.S.A.R. aus der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Duisburg, die heute noch in ihrer Urform besteht, mit 12 Hundeführern aber eher den kleinsten Teil der über 60-köpfigen Truppe bildet. Genau genommen haben wir es mit zwei verschiedenen Organisationen zu tun, die im Einsatzfall zu einer Einheit verschmelzen. Auf eine Rettungshundestaffel kann man die Organisation als auf gar keinen Fall „reduzieren“, obwohl die Rettungshunde ein unverzichtbares Einsatzmittel sind. „Bergespezialisten trifft schon eher auf uns zu“, erklärt Michael Lesmeister (43), eines der beiden Gründungsmitglieder. Er und Ralf Heuberg (47), beide Hundeführer in der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Duisburg, hatten vor acht Jahren die Idee, eine Organisation zu gründen, die sich auf die Suche und Bergung von verschütteten und vermissten Personen spezialisiert. Im Gegensatz zu Organisationen mit gleichen Aufgaben wollte man bei der ISAR jedoch auch die anschließende medizinische Versorgung in den Aufgabenkatalog mit einbeziehen.
Hehre Ziele also - die auf der anderen Seite natürlich auch einen hohen Qualifizierungsgrad der Einsatzkräfte bzw. der Bewerber erfordern. Probleme, ihre Reihen zu füllen, hatte die I.S.A.R. dennoch nicht. Viele der Gründungsmitglieder stammen aus anderen Hilfsorganisationen und hatten bereits Erfahrung mit Auslandseinsätzen. Zum Anforderungsprofil der Bewerber gehört die Mitgliedschaft in einer Feuerwehr. Bei den freiwilligen Feuerwehrleuten ist die Truppmannausbildung II Voraussetzung. Angehörige der Berufsfeuerwehr verfügen zudem über Erfahrungen und Routine im Rettungsdienst. Ein Höchstalter beim Eintritt existierte nicht. Der offizielle Gründungstermin der I.S.A.R. war der Juni 2003.
Da die Organisation im Gegensatz zu anderen Hilfsorganisationen über kein Budget verfügte, stellte sich natürlich die Frage nach dem lieben Geld. Private Spendengelder und Sponsoring vieler namhafter Firmen halfen der jungen Organisation sich auch finanziell zu formieren. Parallel dazu arbeiteten die I.S.A.R.-Helfer im ersten Jahr hart an sich selbst und konnten sich bereits 2004 einsatzfähig melden. Wahrscheinlich hat keiner zu diesem Zeitpunkt damit gerechnet, dass diese Einsatzfähigkeit so früh von Nöten ist. Am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 2004 wurde die Welt durch die Nachrichten über ein verheerendes Seebeben in Phuket geschockt. Dieser „Tsunami“ brachte unzähligen Menschen den Tod, viele wurden vermisst. Die Bewährungsprobe der I.S.A.R. stand an. Ein 14-köpfiges Team, bestehend aus drei Hundeführern, Logistikern, Bergungsspezialisten, Rettungsassistenten und einem Notarzt, flog in das Katastrophengebiet. Die Fluggesellschaft Condor stellte für diesen Zweck kostenlos eine Maschine zur Verfügung. Trotz der Mühen wurden den Rettern vor Ort schnell klar, dass hier kein Leben mehr zu retten waren. Vielmehr wurde den Überlebenden geholfen. Der Einsatz dauerte fünf Tage und fand am Ende dennoch einen positiven Abschluss - das „Hilfsprojekt Phuket“ – mit einer in Deutschland (genauer gesagt im Raum Duisburg und Kevelaer) durchgeführten Spendenaktion gelang es den Helfern, das beim Tsunami zerstörte Fischerdorf Bangsak wieder zu errichten.  Zusätzlich zu den Geldern kam handwerkliche Unterstützung aus Deutschland. Volker Ziegler, im „richtigen Leben“ Zimmermannmeister schloss seinen Betrieb für drei Wochen und gab vor Ort den Einheimischen fachkundige Hilfestellung bei der Errichtung von Dachstühlen. Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten.
Im Oktober 2005 bebte die Erde in der Kaschmir-Region Pakistans. Nachdem sich die I.S.A.R. über das Ausmaß der Katastrophe ausreichend informiert hatte und die notwendigen Formalitäten mit dem Auswärtigen Amt abgeklärt waren, setzte sich ein 13-köpfiges Team in Richtung Pakistan in Bewegung. Die Funktionen des Teams waren besetzt wie ein Jahr vorher in Phuket, nur dieses Mal mit noch mehr Auslandserfahrung. Wieder werden die Helfer aus Deutschland mit fast unvorstellbaren Katastrophenfolgen konfrontiert, gibt es Situationen, die jede Hoffnung auf Hilfe im Keim erstickt. Unzählige Schwerstverletzte benötigen dringender ärztlicher Versorgung und medizinischer Hilfe. Die I.S.A.R.-Retter tun was sie können – bis die Medikamente ausgehen. Eine Nachlieferung aus Deutschland scheitert an logistischen Problemen. Bei allem Unglück stellt sich auch ein Erfolg ein – der gemeinsame Einsatz der Suchhunde und des modernen Ortungsgeräts ermöglicht die Rettung zweier Kinder aus den Trümmern einer Schule.
Knapp zwei Jahre Ruhe – bis zum Erdbebeneinsatz im August 2007 in Peru. Und wieder wurde ein Team der I.S.A.R. entsandt. Dank der mittlerweile bestehenden Zusammenarbeit mit „action medeor“, einem großen europäischen Medikamentenhilfswerk, konnte die Bevölkerung problemlos mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern versorgt werden. Zudem schätzen die einheimischen Rettungskräfte die Fachberatung der Deutschen Helfer.
Wiederum zwei Jahre später, im Oktober letzten Jahres, konnte die I.S.A.R Germany vielen Erdbebenopfern im Indonesischen Pandang helfen und in einigen Gebieten die medizinische Versorgung sicher stellen.

Bewährungsprobe Haiti
Doch der wohl größte Einsatz bislang war im Januar dieses Jahres zu bewältigen. Das Erdbeben in Haiti kostete ca. 200.000 Menschen das Leben, 300.000 Menschen wurden schwer verletzt und waren auf Hilfe von außerhalb angewiesen. Dieses Mal bestand das I.S.A.R.-Team aus 30 Helfern, die mit rund sieben Tonnen Ausrüstungsmaterial in die Haitianische Hauptstadt Port-au-Prince eingeflogen wurden.
Was die Helfer dort zu sehen bekamen, überstieg mit Sicherheit jede Vorstellungskraft. Den Weg vom Basiscamp zu den Einsatzgebieten sicherten bereits Belgische Elitesoldaten. Aber auch die ansonsten friedlichen und menschenfreundlichen Rettungshunde entdeckten in sich plötzlich eine „Zweitfunktion“ und wurden zeitweise zu Wachhunden. Michael Lesmeister erzählt von Plünderern, denen die Hände und Füße abgehackt wurden. Man ließ sie liegen, bis sie verbluteten – zur Abschreckung für andere Plünderer. Im Einsatz teilen sich die I.S.A.R.-Kräfte in zwei Teams, die sich dann im 6-Stundentakt abwechselnden. Die Teams waren tagelang nahezu ununterbrochen im Einsatz. „Die Mission war eine der bislang größten Herausforderungen für die gesamte Mannschaft“, erklärte I.S.A.R. Chefin Dr. Daniela Lesmeister.
Die Suche nach noch Lebenden vollzog sich häufig zwischen noch nicht geborgenen Leichen. Der Verwesungsgeruch war all gegenwärtig. Vor allem in der Region Carrefour, der zweitgrößten Stadt von Haiti, wurde nach verschütteten Menschen gesucht. I.S.A.R. war von den Vereinten Nationen dazu beauftragt worden. Bis dahin waren dort noch keine Hilfsteams im Einsatz gewesen. Zur Suche wurden vier Rettungshunde und moderne Ortungstechnik – so genannte Schallortungsgeräte und Suchkameras eingesetzt. Damit werden Geräusche von verschütteten Menschen unter den Trümmern geortet und in Hohlräumen nach Verschütteten gesucht. Zu dem Team gehörten auch zwei Ortungstechniker aus der Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik Thüringen (RHOT) aus Marlieshausen. Die Notärzte und Rettungssanitäter des Teams kümmerten sich gleichzeitig um die zahlreichen Verletzten in dem Gebiet. Es konnten jedoch keine lebenden Menschen mehr gefunden werden.
„Die Bilanz war allerdings ernüchternd“, so I.S.A.R. Dr. Daniela Lesmeister. Zwar konnten mehrere Personen gefunden werden, für sie kam allerdings jede Hilfe zu spät. Das war zwar „frustrierend“, zeigte aber die dramatischen Folgen des Erdbebens. „Die Überlebenschancen für die Bewohner waren in den teilweise massiv zerstörten Gebäuden nur sehr gering gewesen“, so Michael Lesmeister. Ein Großteil des Hilfsteams arbeitete in einem belgischen Feldlazarett in Port-au-Prince. „Innerhalb von vier Stunden sind 25 Patienten behandelt worden“, so I.S.A.R. Notarzt Dr. Ralf Wibbeling von einem Tag. Von Knochenbrüchen über Amputationen bis hin Schädel-Hirn-Traumen, infizierten Wunden und Superinfektionen mussten behandelt werden. Allerdings gab es für das Team auch positive Erlebnisse. So erblickten im Feldlazarett auch zwei Babys das Licht der Welt. Das Mädchen und der Junge waren wohlauf. Auch die Suche nach verschütteten Menschen wurde weiter fortgesetzt und konzentrierte sich auf ein Gebiet in der Hauptstadt Port-au-Prince. Dort war ein I.S.A.R. Team gemeinsam mit polnischen Erdbebenrettern im Einsatz.
Unterstützt wurde I.S.A.R. Germany auch von der Fluggesellschaft Condor, die den Flug für die 30 Helfer, vier Rettungshunde und sieben Tonnen Ausrüstung zur Verfügung gestellt hatte. Und die action medeor unterstützte die Helfer aus Deutschland mit Medikamenten, die ausreichten, 30.000 Menschen eine Woche lang medizinisch zu betreuen.
Jörg Prochnow 

Was man über den Auslandseinsatz wissen sollte!
Die I.S.A.R. erhielt eine Akkreditierung der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group), das ist ein Gremium von Katastrophenschutzexperten aus vielen Ländern der Erde, die der UN untersteht. Aufgabe der INSARAG ist es u. a., Einsätze in Katastrophengebieten zu koordinieren. Um einen einheitlichen Qualitätsstandart zu erreichen, wurden die INSARAG-Guidelines geschaffen. Dieses 111 Din A 4 Seiten starke Pamphlet definiert klar die Anforderungen an eine Hilfsorganisation für Aufgaben in der internationalen Katastrophenhilfe (siehe Einsatzkriterien). Die I.S.A.R. Germany unterzog sich eine Woche lang einer Prüfung und konnte alle Richtlinien der INSARAG erfüllen. Sie ist damit neben der SEEBA des THW in Deutschland einziges Mitglied dieser Organisation.

Auslands-Einsatzkriterien
+ Das Heimatland trägt die Kosten der Entsendung.
+ Die Abreise erfolgt nach der Aktivierung innerhalb von 10 Stunden bei Lufttransport bzw. innerhalb von 8 Stunden bei Landtransport.
+ Die Gruppe kann sich für 10 Einsatztage autark versorgen.
+ Die eingesetzten Kräfte belasten das betroffene Land so gering wie möglich, Ausnahmen sind Gase, Brennstoffe, Transport im Land.
+ Das Team ist mit hochqualifiziertem Personal besetzt, das in der Lage ist, mehrere Aufgaben wahr zu nehmen und dessen personelle Besetzung Einsätze rund um die Uhr erlaubt.
+ Die Dauer der Entsendung kann bis zu 14 Tage betragen.
+ Die Team-Angehörigen haben alle Impfungen, die für dieses Land und den Einsatz notwendig sind.
+ Das Team soll aus Personen bestehen, die gewöhnlich im eigenen Land ebenfalls zu Rettungs- und Bergungseinsätzen herangezogen werden.
+ Das Hilfe leistende Land ist verantwortlich für das ordentlichen Verhalten aller Team-Angehörigen.
+ Verletzungen von Team-Angehörigen werden vom eigenen Team behandelt und es besteht die volle Eigenverantwortlichkeit bei Todesfolge(n) im Team. Erforderliche Einsatzkomponenten
Die Ausrüstungskomponenten
untergliedert sind in
+ die Logistikkomponente (ermöglicht 10 Tage autarkes Arbeiten) mit Mannschafts- und Küchenzelte, Wasseraufbereitung, Feldküche, Lebensmittel, Feldbetten, Toiletten und Toilettenzelte. Die Ausrüstung mit einem Gewicht von ca. 6,5 Tonnen ist in Alukisten verpackt und luftverlastbar.
+ die Management-Komponente zur Koordination und Planung des Einsatzes sowie zur Gewährleistung der Sicherheit. Dazu gehören Kartenmaterial, Infos zur allgemeinen Lage (Virtual OSOCC = Onside Operation Coordination Center), Beschaffung von Betriebsstoffen, die Einsatzorganisation, die Sicherung der Verbindung zur UN/OSOCC und anderen Einheiten und dem ILZ (Informations und Lagezentrum) in Deutschland sowie die Teilnahme am täglichen Team-Leadermeeting der INSARAG.
Die Searchkomponente
+ besteht aus technischen Geräten und Hilfsmitteln sowie den Suchhunden.
Zur Rescue-Komponente
+ gehören Kamera mit Fischauge, mehrere Hebekissen, mehrere Abbruchhämmer, Kernbohrgerät, Baustützen, Schaufeltragen, Schleifkörbe, eine Betonkettensäge, mehrere Trennschleifer und Stromaggregate (Benzin und Diesel).
Die medizinische Komponente
+ wird gebildet von mindestens zwei Notärzten, medizinischem Fachpersonal (Anästhesie, Notfall, OP), Rettungsassistenten und Rettungssanitätern. Dazu gehören die Medikamente für den Eigenbedarf und für 30.000 Verletzte, die in Zusammenarbeit mit action medeor (www.medeor.org) organisiert und bereitgestellt werden. Zur medizinischen Ausstattung gehören ferner Defis, EKG, ca. 200 Infusionen, Pulsoxymetrie, Schmerz- und Narkosemittel.
Das Informations- und Lagezentrum (ILZ) in Deutschland, + das 24 Stunden besetzt ist und die Schnittstelle zwischen Einsatzteam und Presse zur tägliche Information der Angehörigen und des Einsatzteams bildet. Es führt die Einsatzdokumentation mit Lage und Karten, organisiert den Rücktransports vom Flughafen etc. Das ILZ wird im Einsatzfall im Gerätehaus der Feuerwehr Moers, LZ Stadtmitte, eingerichtet.

Die I.S.A.R. im Porträt

Der Vorstand Vorsitzende: Dr. Daniela Lesmeister Vorsitzender, Gründungsmitglied und stellv. Einsatzleiter: Ralf, Heuberg (HBM bei der BF Duisburg, Lehrrettungsassistent und Hundeführer) Technischer Einsatzleiter: Michael Lesmeister (Gruppenführerausbildung Feuerwehr, ehemaliges Mitglied in der SEEBA des THW) Die Organisation finanziert sich über Spenden, Förderer und Sponsoring.
Sitz: Kaiser-Friedrich-Str. 291 D-47167 Duisburg
Tel.: 0175/2673741 & 0175/2673739
E-Mail: info@isar-germany.de
www.isar-germany.de

Die I.S.A.R.-Mitglieder stammen zum größten Teil aus dem Großraum Duisburg, dem Ruhrgebiet und dem angrenzenden Niederrhein. Einige Hundeführer und Spezialisten mit Such- und Bergetechnik kommen von der Feuerwehr Marlieshausen/Thüringen. Die I.S.A.R-Helfer sollten alle aus der Feuerwehr stammen, Ausbildungsstand sollte Truppmann II (Truppführer) sein. Die Helfer werden dann in Bergungstechniken (Trümmerkunde u. a.) fortgebildet, geübt wird an jedem 2. und 3. Sonntag im Monat auf dem Übungsgelände des THW-Ortsverbandes Krefeld. Die Ausbildung der Rettungshunde dauert, je nach Fähigkeiten der Hunde und der Hundeführer, zwei bis zweieinhalb Jahre. Die bestandene Trümmerprüfung muss, wie bei anderen Hilfsorganisationen auch, alle 18 Monate wiederholt werden. Einmal im Jahr wird mit einer ausländischen Einheit geübt. In diesem Jahr war es eine Delegation aus Polen, die sich vom 20. bis 25. Februar in Deutschland aufhielt. durchgeführt.

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