Großbrand in Apolda
17. Februar 2010
Das Feuer griff auf umliegende Häuser über – 25 Personen evakuiert
Seit rund 3.00 Uhr in der Nacht (17. Februar 2010) kämpfen die Löschkräfte der Stützpunktfeuerwehr Apolda unterstützt von den Ortsteilwehren und benachbarten Wehren gegen das Großfeuer, das in einem leerstehenden Gebäude im Stadtkern von Apolda (Thüringen) ausgebrochen war.
Die Flammen griffen auf fünf angrenzende Häuser über. 25 Bewohner konnten aus diesen Häusern gerettet werden, nur eine Person erlitt eine Rauchgasverletzung. Die Innenstadt musste von der Polizei abgesperrt werde. Rund 50 Einsatzkräfte versuchten die weitere Ausdehnung des Feuers zu verhindern. Über einen schmalen Durchgang zwischen zwei Straßenzügen breiteten sich die Flammen im historischen Stadtkern sehr schnell aus. Das schmale Gässchen wirkte wie ein Kamin. Auch ein Malergeschäft, eine Drogerie und ein Laden mit Geschenkartikeln gerieten in Brand. Bei den tiefen Temperaturen erschwerten gefrierende und platzende Schläuche die Löscharbeiten. Am Morgen hatten die Trupps die Flammen eingedämmte. Die komplizierten Nachlöscharbeiten in den Altbauten dauern jedoch noch an.
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