Klimawandel verstärkt Gefahren durch extreme Niederschläge
Gemeinsame Pressekonferenz von BBK, DWD, UBA und THW
Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Technischen Hilfswerks (THW), des Umweltbundesamtes (UBA) sowie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu den Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse in Deutschland wurden gestern in Berlin vorgestellt.
Deutschland muss bereits ab Mitte des 21. Jahrhunderts mit einer starken Zunahme extremer Niederschläge rechnen. Bereits in wenigen Jahrzehnten drohen deutlich mehr Schäden durch Überschwemmungen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich frühzeitig auf die wachsenden Gefahren durch Wetterextreme vorbereiten. Insbesondere Extremereignisse haben ein großes Schadenspotenzial, z. B. für Infrastrukturen wie die Wasser- und Energieversorgung.
Eine mögliche Veränderung von Starkregenereignissen sei für die Rettungsdienste, Feuerwehren, das THW und andere Aktive im Bevölkerungsschutz von zentraler Bedeutung. Der Bevölkerungsschutz müsse im Hinblick auf die erwarteten Veränderungen untersuchen, ob die einsatztaktischen, personellen und materiellen Mittel und Ressourcen auch in Zukunft geeignet und ausreichend verfügbar sein werden.
Extremwetterereignisse wie Schneekatastrophen, Hochwasser und extreme Trocken- und Hitzeperioden waren und sind in Deutschland die am häufigsten auftretenden Großschadenereignisse.




