Der Photovoltaik-Boom der letzten Jahre hat Deutschlands Dachlandschaften vielerorts nachhaltig und großflächig verändert. Die direkte Umwandlung des Sonnenlichts in Strom wurde stark gefördert und genießt ein gutes Image.
So wurde sie nicht nur großzügig gefördert, sie stieß auch auf weniger Widerstand als beispielsweise Wind- und Wasserkraft, da sie selten in die Landschaft eingreift und im Alltag kaum auffällt. Letzteres scheint sich aber zu ändern – wenn es brennt. So tauchen seit einiger Zeit immer wieder Berichte auf, nach denen die Anlagen im Brandfall der Feuerwehr das Löschen erschweren.
Doch wie groß ist der Schatten wirklich, den der Brandschutz auf die Photovoltaik wirft? Welche Probleme wurden bei der Konzeption der Anlagen vorhergesehen und welche treten in der Praxis, also beim Löschen, tatsächlich auf? Wie groß ist der Handlungsbedarf und welche technischen Lösungen gibt es schon heute, um bekannte Probleme zu minimieren? Planer, Hersteller und Betreiber von Solaranlagen sowie Gebäudeversicherer, Wissenschaftler und nicht zuletzt Feuerwehrleute haben jeweils eine eigene Perspektive, aus der sie diese Fragen auf dem VDI-Expertenforum am 17. November 2011 im Maritim-Hotel in Düsseldorf-AirportCity angehen.
Das Expertenforum richtet sich dabei an alle, die Photovoltaikanlagen oder die damit verbundene Gebäudetechnik planen, montieren oder herstellen sowie an Brandschutzexperten.