Unglaublich stabil
Das Fully-Ruggedized-Notebook von DELL eignet sich gut für den Feuerwehralltag.
Laptops sind heutzutage ein Kommunikationsmittel, auf das man kaum mehr verzichten kann. Die empfindlichen Geräte sind aber im Feuerwehralltag eher selten.
Für den Einsatz unter extremen Bedingungen hat Dell ein hochbelastbares Notebook im Programm. Wenn es beim Feuerwehreinsatz heiß und feucht hergeht, haben Computer eigentlich nichts verloren. Doch das amerikanische Unternehmen Dell hat ein Notbook im Programm, das speziell für den Einsatz unter schwierigsten Bedingungen entwickelt wurde. Latitude E6400 XFR heißt der robuste Laptop. Nach Aussage des Herstellers ist das Latitude das erste so genannte Fully-Ruggedized-Notebook (Extrem belastbares Notebook), das Dell in Deutschland auf den Markt gebracht hat. Bereits äußerlich unterscheidet sich der Laptop von seinen Artgenossen. Ist ein flaches Gehäuse häufig ein Entscheidungskriterium für den Kauf, so wird beim E6400 XFR auf Robustheit gesetzt. Geschützt durch das Ballistic-Armor-System wirkt es klobiger, strahlt aber Solidität aus. Massive Gummiumrandungen fassen dabei das stabile Material, das nach Herstellerangaben noch bessere Eigenschaften als Magnesiumlegierung hat, ein. So soll es stoßfester sein und trotzdem ein geringes Gewicht aufweisen.
Welche Leistung es im täglichen Einsatz bringt, wollten wir von der Feuerwehr Fürstenwalde wissen. Sie hatten das robuste Gerät bei ihren Einsätzen mit an Bord der Einsatzfahrzeuge.
Auf Grund des hohen Schutzgrades von IP65 mussten sich die Kameraden nicht besonders vorsehen. Feuchtigkeit machte dem Gerät nichts aus. Ob Regen oder Spritzwasser, auf das Notebook wurde nicht besonders Rücksicht genommen. Ein hoher mechanischer Schutz ist auch gegeben. Es wurde nicht explizit getestet, aber das Gerät soll Stürze aus rund 1,20 Meter komplikationslos überstehen. Geschützt sind auch sämtliche Anschlüsse. Diese liegen hinter staub- und wasserdichten Klappen. Auch unter staubigen Bedingungen, z. B auf Waldwegen, war das Arbeiten mit dem Laptop kein Problem.
Als externes Gerät für einen Test war es schwierig, es in das Kommunikationssystem des modernen ELW 1 der Feuerwehr zu integrieren, da alle Einsatz relevanten Daten bereits auf dem Computersystem des ELW hinterlegt sind. So kam es lediglich als Zusatzgerät zum Einsatz. Bekannte Datensätze für Hydrantenstationen, Navigationssystem, Gefahrstoffdatenbanken oder Rettungsleitfäden ließen sich auf der 80-Gigahertz-Festplatte des knapp vier Kilogramm schweren Gerätes speichern.
Der Intel Core 2 Duo-Prozessor und zwei 2,53 GigaHertz Arbeitsspeicher sorgten für eine entsprechend hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Während beim Bedienen der Tasten keine Probleme auftraten, scheint das Touchpad etwas klein ausgefallen zu sein. Schnell mal mit dem Handschuhen scrollen war da nicht möglich. Das 14“-Display ist auch unter hellem Tageslicht gut ablesbar. Während des kurzen Aufenthaltes bei der Fürstenwalder Feuerwehr erwies sich Latitude E6400 XFR als ein leistungsstarkes und robustes Gerät, das als Ergänzung zur installierten Kommunikationstechnik begrenzt seine Bedeutung hat. Für Feuerwehren, die nicht über moderne Computertechnik in ihren Fahrzeugen verfügen, stellte es eine sinnvolle Ergänzung dar, womit auf so manchen Einsatz-Ordner verzichtet werden kann.




